Die Region

Chiavari ist eine quirlige, nicht zu touristisch entwickelte Stadt. Sie liegt direkt am Meer und hat eine wunderschöne, gut erhaltene Altstadt. Man sieht schnell, dass Chiavari keine arme Stadt ist. Sie ist extrem sauber und die Optik der alten Häuser ist sehr oft sehr gut. Die Stadt wirkt gut erhalten. Galeriengänge säumen die Häuserreihen der Altstadt, kleine Boutiquen warten auf Kunden. Wie üblich in Italien, laden etliche Cafés zum Verweilen an der Gasse oder auf den wunderschönen Plätzen der Stadt ein. Chiavari hat neben dem Meer auch ein Schwimmbad, was schon einige Teilnehmer:innen zum Training genutzt haben.

 

Neben dem Rennradfahren bietet die Region noch viele andere Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen. Allem voran ist es das Wandern in den Cinque Terre. Diese ist südlich gelegen und bis man mit dem Rad oder dem Auto dort ist, sind bereits ernsthafte Pässe zu bewältigen, obwohl man doch eigentlich der Küste entlang fährt. Der Apennin fällt ab Genua jedoch so steil ins Meer, dass die Küstenstraße bereits sehr viele Höhenmeter überwinden muss.

 

Da Chiavari direkt an der Eisenbahnlinie Genua – La Spezia liegt, ist das Erreichen der Cinque Terre oder auch von Genua selber, gar kein Problem. Es ist eine gut frequentierte Eisenbahnstrecke, so dass man am Ruhetag per Zug gut etwas unternehmen kann, wenn man mal auf das Rennrad verzichten will.

 

Genua lockt mit der Altstadt, einem großen Aquarium und einigen anderen Sehenswürdigkeiten. Sehr berühmt ist der Monumentalfriedhof Staglieno von Genua, welcher mehr einem Museum als einem üblichen Friedhof gleicht.

 

Von Chiavari gehen über den kleinen Ort Carasco drei Täler parallel der Küste oder ins Hinterland ab. Dies bietet uns im Gegensatz zu sehr vielen anderen Küstenorten der Region die Möglichkeit, verschiedene Rennradtouren anzugehen, ohne über den stets selben Pass die erste Hügelkette überwinden zu müssen. Chiavari ist somit der ideale Ausgangsort für abwechslungsreiche Rennradtouren in dieser landschaftlich traumhaften Region.